Photomerge Tutorial

Photomerge Tutorial

Wie angekündigt, beschäftige ich mich weiterhin mit der Erstellung von Panoramen via Photomerge. Wie funktioniert das? Erst mal zur fotografischen Seite.

Ich nehme ein Stativ zur Hand und fotografierten leicht überlappende Bilder. Es geht auch freihändig aber wer nicht zwanghaft still stehen möchte nimmt lieber das Stativ. Bei jedem Bild stellte ich Schärfe und Licht separat ein, bis ich das gewünschte Motiv mit ausreichendem Rand aufgenommen hatte. Um die nötige Höhe aufs Bild zu bekommen drehe ich 3 Runden mit unterschiedlicher Höhe. Gesamt können das je nach Größe des Objektes auch mal 50 Einzelbilder sein.

Ich empfehle ganz klar Photomerge zum Zusammenfügen der Bilder und erstellen von Panoramen. Dies ist eine Funktion von Adobe Photoshop und eigentlich selbsterklärend. Details findet ihr aber unter: https://helpx.adobe.com/de/photoshop-elements/using/stitching-together-panoramas.html

Dies ist das bisher beste Tool zum Zusammenfügen. Im neuen Adobe-Lightroom ist auch eine neue Funktion zur Erstellung von Panoramen enthalten, die in Arbeiten von Kollegen gut aussieht aber bei Tests mit freihändig geschossenen Bildern oder sehr großen Motiven leider versagt und krasse Bildfehler produziert. Wird auf jeden Fall regelmäßig getestet, wenn neue Versionen rauskommen und die Funktion verändert wird.

Nun ein paar Tipps zu Photomerge. Interessant ist, dass immer das erste Bild den Mittelpunkt bildet. Wählt also zielgerichtet den Mittelpunkt aus oder wechselt einfach mal das Startbild (immer das Bild mit der kleinsten Zahl im Dateinamen) aus.

Um die Qualität des Panoramas in Originalqualität der Ausgangsbilder zu erhalten, solltet Ihr falls vorhanden RAW-Dateien auswählen.

Wenn Ihr keinen speziellen Stativaufsatz für Panoramen besitzt, merkt ihr schnell, dass euer Bild in einer leichten Wellenform ausgegeben wird. Um die Ausmaße der Wellenform möglichst gering zu halten, wählt Ihr als Photomergemethode am besten „Repositionieren“.

Um dann fehlende Bereiche oben oder unten auszufüllen, könnt Ihr bequem den Kopierstempel nehmen. Reicht für Himmel, Wasser und Boden völlig aus. Dieser ist übrigens auch sehr hilfreich, wenn Ihr Verschiebungen im Bild habt und diese unauffällig reparieren wollt. An den unterbrochenen Linien entlang ziehen und nachzeichnen. Fertig.

Als beispiel habe ich den Mailänder Dom gewählt. Ich habe die Verzerrung nur leicht korrigiert um euch den Effekt zu zeigen. Das ganze entstand mit 26 Einzelaufnahmen frei Hand.

Weitere Teile zu Photomerge, Panoramen und was mir sonst so einfällt folgen immer Mittwoch und Sonntag um 12 Uhr.

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